Freitag, 8. Februar 2013

Ein Problem namens Prokrastination

Kennen Sie dieses Gefühl? Wenn sich Aufgaben als besonders nervig oder schwierig erweisen, ist es plötzlich so einfach eine andere Beschäftigung zu finden. Die Welt scheint voller unentdeckter Videos, Nachrichten, Freunde, die man noch besuchen könnte und wann wurde hier eigentlich das letzte Mal gesaugt?
Und wenn Sie jetzt denken, dass nur wenige sich so verhalten, können wir Sie an dieser Stelle schon beruhigen. Es handelt sich hier nämlich um ein Phänomen, dem sich der Mensch nur schwer entziehen kann. Dem "inneren Schweinehund" haben Forscher nun einen Namen gegeben: Prokrastination. Allein die Tatsache, dass es diese Bezeichnung gibt, spricht schon dafür, dass eine große Zahl an Menschen darunter leidet.
Im Gegensatz zu einer Erkrankung, kann man gegen diesen Effekt allerdings etwas tun.
Typische Empfehlungen, wie kleinere Ziele zu setzen, die man dann anhand von To-Do-Listen abarbeitet oder sich nach jeder gelösten Aufgabe selbst zu belohnen, kann funktionieren, muss aber nicht auf jeden Typ Mensch zutreffen.
Wir haben einen Tipp, wie bei solchen Situationen ein kühler Kopf bewahrt werden kann. Denn wir sind der Meinung: Wenn Sie sich der Prokrastination bewusst sind, ist das schon die halbe Miete!

Tauchen Sie ein in die Welt der verschollenen Goldschätze und lassen Sie sich von Input berieseln, der die Zeit wie im Flug vergehen lässt:

Videos von süßen Hunde- und Katzenbabys.

Den Guru des Personenratens kennenlernen.

Reichen Jugendlichen beim Geld ausgeben zuschauen.

Sich aufgrund dieser Bilder den Kinderwunsch nochmals durch den Kopf gehen lassen.

Oder sich die Phase, in der man sich gerade befindet nochmals veranschaulichen lassen.

Wie Sie sehen gibt es gar keine Chance dem Phänomen zu entgehen. Am Ende des Tages ist nur wichtig zu wissen wann Schluss ist. Damit stehen Sie ganz einfach über der Situation und gehen automatisch anders mit ihr um. Merke: Ein bisschen Pause schadet nicht, wenn sie bewusst eingelegt wird ;-)